In einer verdrehten Welt, wo die Dämmerung des Friedens als finsterer Schleier über die Menschheit fällt und die Helligkeit des Krieges als strahlender Stern am Firmament erscheint, steht die Welt am Abgrund des Untergangs.
Die Stille des Friedens wird zum Vorboten des Verderbens, ein trügerisches Schweigen, das die Unruhe der Seelen übertönt. Unter der Oberfläche brodelt Unzufriedenheit und Groll, während die Ketten der Konflikte im Verborgenen knirschen und sich langsam, aber unaufhaltsam straffen.
Doch inmitten dieser düsteren Landschaft erhebt sich das Kriegsgetöse als eine vermeintliche Symphonie der Befreiung. Die Drachen der Zerstörung werden als Helden gefeiert, ihre Feuerbälle als Erlöser in einer Welt, die im Griff des Friedens erstarrt zu sein scheint.
Doch in dieser verkehrten Realität verblasst die Menschlichkeit, erstickt unter den Rauchschwaden des Schlachtgetümmels. Liebe wird zu Hass, Mitgefühl zu Gleichgültigkeit, und die Sehnsucht nach Frieden verliert sich im Wirbel der Gewalt.
Wenn Frieden als Bösewicht verdammt wird und Krieg als Retter gefeiert wird, dann steht die Welt am Rande des Abgrunds, bereit, in die Dunkelheit zu stürzen, wo das Echo der Vernichtung den Gesang der Hoffnung übertönt.
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